Craniosacrale Therapie

Was ist Craniosacrale Therapie?

 

Diese ganzheitliche und zugleich körperorientierte Behandlungsmethode zählt zu den Hauptbestandteilen der Osteopathie.

Der geschulte Therapeut erspürt dabei den Craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zwischen dem Gehirn (Cranium) und dem Kreuzbein (Sacrum) ausdrückt.

Auf der strukturellen (körperlichen) Ebene können damit durch gezielte Griffe z.B. Blockaden der Schädelknochen oder anderer Körperstrukturen ertastet werden und verschiedene Techniken können helfen, diese aufzulösen.

Durch die sanfte Art der Berührung und dem dabei entstehenden heilenden Raum kommt es zu einer tiefen Entspannung und Anregung der Selbstheilungskräfte, die sich nicht nur auf den körperlichen Bereich beschränkt, sondern sich auch bei psychischen Problemen positiv auswirkt.

Mit dieser Behandlungsmethode ist Heilung auf allen Ebenen unseres Seins möglich: Körper, Geist und Seele.

 

 

 

 

Wann wird Craniosacrale Therapie angewendet?

 

Sie findet Anwendung z.B. bei Kopfschmerzen, Migräne,Tinnitus, Zähneknirschen, Gelenkbeschwerden, Kiefergelenksbeschwerden, Rückenschmerzen, Zustand nach körperlichen Verletzungen, emotionalen Traumata, Erschöpfung, Stresssymptomen, Depression, Burnout, Ängsten.

 

… oder wenn Sie einfach die Verbindung von Körper, Geist und Seele wieder erfahren und zu sich selbst finden wollen.

 

 

 

 

Wie läuft eine Behandlung mit Craniosacraler Therapie ab?

 

Für die Craniosacrale Behandlung ist eine bequeme Kleidung von Vorteil (aber nicht zwingend erforderlich), da sie vollständig bekleidet auf einer Behandlungsliege stattfindet. Nach einem Vorgespräch nehme ich zunächst Kontakt mit Ihren Strukturen und dem Craniosakralen Rhythmus auf. Dies geschieht zu Beginn meist an den Füßen.

Nach dieser Kontaktaufnahme widme ich mich therapeutisch den Bereichen Ihres Körpers, die nach Beachtung und Harmonisierung verlangen.

Eine Behandlung dauert in der Regel zwischen 60 und 75 min.

Die Anzahl der Behandlungen hängt von Ihrem individuellen Beschwerdebild und dessen Intensität ab.

 

 

 

 

Wer noch mehr über Cranio erfahren möchte...

 

 

Quelle: Craniosacral Verband Deutschland

 

 

Die Craniosacrale Therapie ist eine körperorientierte, manuelle Behandlungsform, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigt.

Diese Flüssigkeit nährt, bewegt und schützt unser Nervensystem – vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum). Da der craniosacrale Rhythmus sich über das Bindegewebe im ganzen Körper ausbreitet, ist er überall tastbar.

Craniosacral-Therapeuten erspüren die Qualität der rhythmischen Bewegungen und können sie unterstützen und harmonisieren. Daraufhin lösen sich Verspannungen, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen; das Immunsystem erfährt eine Stärkung und die Vitalfunktionen stabilisieren sich.

Craniosacral-Therapeuten arbeiten ganzheitlich und mit größter Sorgfalt – auf körperlicher, emotionaler und psychischer Ebene. Sie orientieren sich an der uns innewohnenden Gesundheit und an den Selbstheilungskräften, die wir mitbringen. Eine respektvolle sprachliche Begleitung der manuellen Behandlung unterstützt die Selbstwahrnehmung und kann auch emotionalen Prozessen Raum und zugleich Halt bieten.

Die Cranisacrale Therapie kommt bei Menschen jeden Alters zur Anwendung – vom Neugeborenen bis zum betagten Menschen.

                                                                                                    

 

Anwendungsgebiete:

Zur Schmerzbewältigung bei Migräne, Gelenk-, Muskel-, Kopf- und Rückenschmerzen

Zur Stabilisierung nach körperlichen Verletzungen und emotionalen Traumata

Zur Erholung und tiefen Regeneration bei Stress und Erschöpfung

Zur Unterstützung in belastenden Lebenssituationen

Zur Behandlung von psychosomatischen Beschwerden

Zur Unterstützung der Mutter-Kind-Verbindung

Zur Harmonisierung bei Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche

 

 

Zur Geschichte

 

Ihre Wurzeln hat die Craniosacrale Methode in der Osteopathie, die 1874 von dem

amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) begründet wurde.

Still erkannte die zentrale Bedeutung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) für den Organismus.

Diese Flüssigkeit, die in den Gehirnkammern (Ventrikel) erzeugt wird, schützt und versorgt Gehirn, Rückenmark und Nerven.

Darüber hinaus ist sie ein wichtiger Informationsträger.

Stills Schüler William Garner Sutherland (1873-1954) – ebenfalls Arzt und Osteopath – entdeckte um 1900 rhythmische Bewegungen des knöchernen Schädels (Cranium), die er auch im Gehirn, den Hirnhäuten, dem Liquor, der Wirbelsäule und im Kreuzbein (Sacrum) wahrnehmen konnte. Er maß diesen Bewegungen, die – neben der Lungenatmung und dem Herzkreislaufsystem – einen weiteren Körperrhythmus zeigten, eine zentrale Bedeutung zu und nannte sie „Primäre Respiration“. Im Verlauf jahrzehntelanger Forschung beschrieb Sutherland dann eine Kraft (potency), die diese unwillkürlichen rhythmischen Bewegungen der Primären Respiration erzeugt und aufrechterhält. Hinter dieser Potency wirke ein „Lebensatem“ (Breath of Life), so Sutherland.

Der amerikanische Forscher und Osteopath John E. Upledger (1932-2012) verwandte Ende der 1970er Jahre erstmals den Begriff „Craniosacrale Therapie“ und machte die Methode bekannter. Er verfeinerte die Behandlungstechniken der craniosacralen Osteopathie und entwickelte neue. Zudem bezog er eine prozess-begleitende emotionale Arbeit als naturgemäße Fortführung in die craniosacrale Methode ein.

 

Eine Methode - unterschiedliche Zugänge

 

Heute gibt es unterschiedliche Zugänge zu craniosacraler Arbeit: Für einige ist sie eine physiotherapeutische Methode, andere verstehen sie als Teilgebiet der Osteopathie oder als eine eigenständige Therapieform und bezeichnen sie beispielsweise als Craniosacrale Biodynamik, Craniosacrale Heilkunst, Craniosacrale Therapie oder Craniosacrale Methode.

Dabei haben die unterschiedlichen Rhythmen und Bewegungen des craniosacralen Systems je nach Methode, aber auch je nach Tempo und Qualität verschiedene Namen. All diese Rhythmen und „Gezeiten“ sind am gesamten Körper spürbar, sie erreichen gleichsam jede Zelle. Das freie Fließen der cerebrospinalen Flüssigkeit (Liquor) ermöglicht es den Knochen, dem Nervensystem, den Organen und allen Geweben im Organismus optimal miteinander zu kommunizieren. Verschiedene Qualitäten der Rhythmen geben Auskunft über den Zustand des Organismus auf all seinen Ebenen. Spannungen, Funktionsstörungen oder strukturelle Veränderungen im Nervensystem, an Faszien, im Gewebe, an Organen, Muskeln und Knochen lassen sich auf diese Weise ertasten und behandeln. Dies ist die Grundlage für die Anwendung und Wirkungsweise der Craniosacralen Methode.

 

 

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